Dantes Göttliche Komödie: Eine semidiotische Analyse

Es ist die mystische Verklärtheit, die Dantes Werk – und im Besonderen der Divina Commedia – ihre seit Jahrhunderten anhaltende Faszination verleiht. Die “Göttlich Komödie” wurde erst kürzlich wieder ins Licht der Öffentlichkeit (nicht nur bei Verschwörungstheoretikern) gezerrt, nachdem der berühmt fiktive Kunsthistoriker Robert Langdon im neuen Roman von Dan Brown auf den infernalen Spuren Dantes durch Florenz und Venedig springt. Langdon ist Spezialist für Symbole. Auch wenn die Symbologie zwar ebenso wenig mit Semiotik zu tun hat, wie die Disziplin der Semidiotik, kann die Definition doch Licht ins Dunkle bringen.

Die erkenntnistheoretische Wissenschaftsdisziplin der Semiotik (altgr. σημεῖον sēmeĩon „Zeichen“, „Signal“) befasst sich mit Zeichensystemen im allgemeinen  (zum Beispiel Bilderschrift, Gestik, Formeln, Sprache, Verkehrszeichen). Die Semidiotik ist dem sehr ähnlich und mindestens genauso ernst zu nehmen!

Und tatsächlich: Semidiotisch betrachtet offenbart sich im alten Werk Dantes ein Detail, welches an Genialität und Schöpfungseifer der Mathematik der alten Ägypter in nichts nachsteht.

Ist es ein Zufall, oder eine geheime Botschaft, die Dante vor hunderten Jahren in seinem Werk versteckte? Diese Gleichverteilung über 3 Bücher mit 100 Kapiteln und mehr als 500000 Zeichen. Atemberaubend!

Hölle (Canto I-XXXIV)  Fegefeuer (Canto I-XXXIII) Paradies (Canto I-XXXIII)

Quellen

Datensatz der Analyse

Wikipedia: Dantes Göttliche Komödie
Text bei Projekt Gutenberg
Inferno von Dan Brown